Mystische Vollmondnacht auf Burg Hohenstein   am 11.10.2014

Bis auf den letzten Tisch war das Restaurant Waffenschmiede auf Burg Hohenstein ausverkauft. Nach der Begrüßung der Gäste, die diesmal auf der Hotelterrasse bei einem Apfelpunsch auf den Abend eingestimmt wurden, herrschte dann im Restaurant eine locker-fröhliche Stimmung.

Die Schwänke und Geschichten, die Absalom der Geschichtenerzähler und Gabriela die Märchenhexe ausgesucht hatten, trafen genau den Nerv der Anwesenden. Da wurden die lüsternen Pfaffen genauso wenig verschont, wie die bösartigen Ehefrauen. Listige Weiber, geizige Ehemänner, hereingelegte Liebhaber – sie alle mussten für den Spott herhalten, der den Geschichten die Würze gab. Waren die Geschichten teilweise auch recht deftig, so gingen die Geschichtenerzähler doch nie unter die Gürtellinie. Das Shamrock-Duo hatte die Texte in eine mitreißende Musik umgesetzt. Neue Lied- und Musikstücke animierten zum Mitsingen und Klatschen. Hilde Fuhs, die mit Halsschmerzen und Erkältung angereist war, überstand den Abend mit Bravour.

Die Burgküche zeigte wieder einmal, dass Literatur und Gaumenschmaus durchaus zusammen passen. Mit den Zutaten von Kürbis, Apfel und Kartoffel zauberte Achim Diefenbach ein Drei-Gänge-Menue der besonders delikaten Art. Es war schon spät geworden, als Absalom und Gabriela zum Abschluss des Abends ein Streitgespräch der boshaft-hintergründigen Art vom Zaune brachen, so recht zum Thema des Abends passend. Viele Gäste ließen sich gleich vormerken für die Walpurgisnacht am 30.April 2015 – nur wenige Tage nach dem 10. Mittelalter Burgspektakel auf Burg Hohenstein!




Zu Gast im Wildparkhotel   am 16.05.2014

Am Freitag, den 16.Mai 2014 war es das vierte Mal, dass wir bei den „Wäller Vollmondnächten“ auftraten. Das vornehme Hotel in Bad Marienberg war in diesem Jahr der Gastgeber. Mit über 80 Zuhörern war der Saal ausgebucht!

Das Shamrock Duo hatte wunderbare Musikstücke mitgebracht, darunter neue Kompositionen für Harfe und Gesang. Viel Beifall war vor allem Hilde Fuhs gewiss.

Die Geschichtenerzähler Absalom und Gabriela waren mit den schönsten „Geschichten aus der Märchentruhe“ im Gepäck angereist. Ein aufmerksames Publikum lauschte aufmerksam und war begeistert von den launigen Geschichten.

Rolf Henrici hatte jede Geschichte mit phantastischen Bildern unterlegt. Anspielungen auf bekannte Persönlichkeiten und Komik sorgten für Gelächter.

Was uns freute, waren eine Reihe von Zuhörern, die wir bereits von früheren Veranstaltungen im Westerwald her kannten. So begann und endete der lange Abend denn auch mit Small-Talk und persönlichen Gesprächen. Der gemeinsame Auftritt hat uns allen viel Vergnügen gemacht, und wir freuen uns schon jetzt auf die „Wäller Vollmondnacht“ im Jahr 2015. Doch vorher sehen wir uns auf Burg Hohen-stein am 11.Oktober 2014 zu „Schwänken und Hintergründiges aus dem Mittelalter“.




Mystische Walpurgisnacht auf Burg Hohenstein   am 30.04.2014

Zur 7. Walpurgisnacht auf Burg Hohenstein luden das Restaurant Waffenschmiede, der Freundeskreis Kultur und Märchen sowie das Shamrock-Duo ein.

Die Nacht, in der die Hexen zum Tanz auf den Blocksberg fliegen, hatten die Pro-tagonisten in diesem Jahr den Gespenstern gewidmet: „Die Geister, die ich rief…“ Im voll besetzten Restaurant stimmten sich die Gäste bei einem Cocktail auf den Abend ein.

Dann verteilten Jupp Fuhs, Shamrock Duo, und Absalom der Geschichtenerzähler an alle Zuhörer kleine „Schmuser“, während Gabriela die Märchenhexe die Geschichte vortrug, als die Menschen noch „Schmuser“ hatten und glücklich waren. Doch dann brachte eine Hexe Zwietracht, Zweifel und Egoismus unter die Menschen … und es wurde in ihren Herzen kalt. Hilde Fuhs unterstrich mit ihrem Harfespiel die Ge-schichte trefflich.

Bei einem vorzüglichen 4-Gänge-Menu aus der Burgküche, das mit einer „Schmuser-Vorspeise“ begann, verzauberte Achim Diefenbach die Gäste. Zwischen den einzel-nen Gängen erzählten Gabriela und Absalom dann Geschichten von Gespenstern, umrahmt von Harfespiel und Gesang vom Shamrock-Duo.

Still wurde es im Restaurant, als Absalom die Geschichte vom Knocheneinrenker im alten Schloss erzählte. Und richtig gruselig war die Geschichte vom Leichenkäufer. Am Ende der Geschichte versöhnte das Shamrock Duo die Gäste, wobei Jupp Fuhs die Perkusion passend zur Geschichte mit Knochen spielte! Zur Aufheiterung erzählte Gabriela vom Silberbein des verstorbenen Grafen. Und große Heiterkeit brachte schließlich die hintersinnige Geschichte vom Teufelchen und der Seele des Pfarrers. Als Zugabe zum Ausklang des Abends sorgte eine Geschichte von einer neugierigen Frau -mit völlig unerwartetem Ausgang- dann noch für schallendes Gelächter.

Überhaupt, es war ein phantastisches Publikum, das richtig mitging und viel Spaß hatte! Es war nach Mitternacht, als sich auch die letzten Gäste gut gelaunt auf den Heimweg machten.

Vormerkung: am 11.Oktober 2014 wird es an gleicher Stelle eine Vollmondnacht geben, die unter dem Thema „Schwänke und Hintergründiges aus dem Mittelalter“ steht. Sehen Sie demnächst hierzu mehr unter dem Kapitel Veranstaltungen auf unserer Internet-Seite.




Mittelalter Burgspektakel auf Burg Hohenstein   am 12.-13.04.2014

Es war schon eine Stunde vor der festgesetzten Zeit, als viele Besucher vor der Burg standen und Einlass begehrten. Also öffneten wir das frisch renovierte historische Burgtor und gewährten Eintritt. An dieser Stelle sei ein herzliches Dankeschön an Herrn Dipl.-Ing. Johannes Zwiorek vom Hess. Baumanagement gesagt, der sich dafür eingesetzt hatte, dass das Burgtor knapp, aber rechtzeitig vor dem Burgspek- takel noch fertig und gangbar wurde! Unsere „Kassenjungfern“ hat’s gefreut, mal nicht in der Zugluft sitzen zu müssen.

Das Wetter meinte es gut mit uns; recht kühl, aber trocken und viel Sonnenschein. Der Anteil an Gewandeten war am Samstag bemerkenswert hoch. Es dauerte nicht lange, da waren alle Burghöfe gut gefüllt. Unsere Händler und Handwerker freute es.

Überhaupt war die Stimmung während der beiden Tage grandios. Dazu hatte im Vorfeld schon unser besonderer Service beigetragen. Die vielen Treppen zu den Burghöfen und Ebenen machen Vielen Mühe. Wir hatten vier kräftige Männer enga-giert, die unermüdlich und ohne Murren, Zelte, Stände und Waren schleppten. Das war zwar ein enormer Kostenfaktor, aber es hat dem Burgspektakel und der Laune aller gut getan. Vielleicht gelingt es uns ja, mit dem Hess. Immobilien-Management irgendwann zu einer Lösung zu kommen, wie die dringend benötigte Barrierefreiheit für Teilnehmer und Besucher zu erreichen ist. So schwierig ist die Sache nicht – es bedarf nur des guten Willens und der Umsetzung!

Am Samstagmittag um 14.30 Uhr war die offizielle Markteröffnung anberaumt. Der Obere Burghof an der Bühne war voll. So zogen die Teilnehmer unter Fanfaren-klängen und der Musik von Dopo Domani ein. Der Herold geleitete den neuen Schultheißen von Hohenstein, Daniel Bauer, zu seiner nachträglichen Amtsein- führung auf die Bühne, begleitet von seinem Vorgänger, Hans-Jürgen Finkler. Im Gefolge waren die Ritter und Burgleute; von den Freien Lahnrittern: Dietrich von Kerpen, Herr zu Illingen und Burgvogt zu Catzenelnbogen, sowie Fürst Hagen von Coelln zu Lindenburg. Diese beiden Edlen assistierten bei der Amtseinführung des Schultheißen (in Gewandung!). Damit er die Bürger Hohensteins vor Unbill schütze und stets für ihr Wohl sorge, überreichte das Burgvolk ihm ein Schild mit dem Wappen von Hohenstein (das jetzt im Rathaus hängt).

>>Unser Landvogt und Schirmherr, Landrat Burkhard Albers, war leider verhindert. Er hatte jedoch eine Epistel mit seinem Grußwort geschickt; darin hieß er die vielen Gäste aus nah und fern willkommen, gab einen kurzen Abriss der Geschichte von Burg Hohenstein aus dem 12.Jhd. und würdigte die Initiative und die Anstrengungen des ‚Freundeskreises Kultur und Märchen’, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Geschichte des Mittelalters (13.Jhd.) hautnah und nachvollziehbar für jedermann darzustellen.

Er würdigt die Arbeit des ‚Freundeskreises Kultur und Märchen’ und anerkennt die Erfolge des Burgspektakels, das sich von früher um die 2.000 Besucher auf mittlerweile 3.000 Besucher gesteigert habe. (Aktuell sind es in 2014 etwas über 3.500 Besucher geworden!) Und weil unsere Veranstaltung weit über die Grenzen der Region und des Kreises auch ins Ausland ausstrahlt, gehört das Burgspektakel zu den ganz wichtigen Terminen im Rheingau-Taunus-Kreis. Er, der Landrat wünsche sich, dass der ‚Freundeskreis’ weiterhin mit so großem Engagement und mit Freude an seinem Ziele arbeite: dafür ein herzliches Dankeschön!<< Soweit das Wort des Landrates.

Nach der Verlesung der Marktordnung und Eröffnung des Marktes gaben Dopo Domani eine Kostprobe ihres musikalischen Könnens und ihrer Gaukelei. Janko-vom-See animierte die Besucher und Gewandeten tüchtig in seine Lieder zur Laute mit einzustimmen, während Tsume Mondfeuer einen Vorgeschmack auf das abend- liche Feuerspektakel gab.

Die Burghöfe hatten sich mittlerweile so sehr gefüllt, dass teilweise ein Durch-kommen schwierig war. Das Markttreiben war in vollem Gange. Dopo Domani heizte immer wieder mit seiner Marktmusik ein; Janko-vom-See wanderte über das Burgge-lände und spielte und sang mal hier und mal da seine frechen Lieder. Das Volk ging begeistert mit.

Ernst wurde es in den späteren Nachmittagsstunden als die Mannen von „Vacuus Ordo Teutonicus“ unter ihrem Hauptmann Wulfric von Erphesfurt sich die Bühne zu eigen machten. An einem langen Tisch nahmen die „Rüstungsträger“ Platz (die Rüstungen hatten ein Gewicht von 50 kg und mehr!), ließen sich von zwei Schankmaiden mit kühlen Getränken versorgen und begannen ein Glücksspiel mit Würfeln. Doch bald kam Streit auf und Wulfric wurde bezichtigt, falsch zu spielen. Ein Wort gab das andere, und so dauerte es nicht lange, bis man zum Schwert griff und aufeinander losging. Glücklicherweise kamen der Fürst des Ordens mit seiner Gemahlin gerade noch rechtzeitig, um den Kampf zu unterbrechen. Um die Frage zu klären, wer nun falsch gespielt habe und der Übeltäter sei, verlangte Wulfric ein Gottesurteil – im Mittelalter ein sehr ernst zu nehmendes Verlangen! Es war auch schnell ein Junge gefunden, der tapfer genug und bereit war, sich mit Wulfric zu messen. Doch zur Erleichterung aller, fiel die Wahl der Waffen auf zwei Äpfel. Wer zuerst seinen Apfel gegessen hatte, sollte der Sieger sein. Wulfric musste seinen Apfel bei aufgesetztem Helm essen, was er mit einer bemerkenswerten Technik versuchte. Doch er scheiterte, der Junge hatte seinen Apfel schneller gegessen. Ehrenhaft und ritterlich fiel Hauptmann Wulfric vor seinem Fürsten auf die Knie und bat um Vergebung und Gnade. Dem Sieger aber überreichte er einen Beutel mit Goldstücken. Und so hatte die Geschichte denn ein gutes Ende genommen – und wir bedanken uns bei den Rittern für ihr Spiel und die „Schau“.

Langsam setzte die Dämmerung ein und es wurde bald Zeit für das abendliche Tavernenspiel. Ein Konzert von Dopo Domani mit Jonglage und Gaukelei eröffnete den Abend. Janko-vom-See spielte zur Laute auf. Und dann war es dunkel genug für den Auftritt von Mondfeuer, die die Gäste begeisterten und eine Schau vom Feinsten boten. Den Beinahe-Schlusspunkt setzte dann noch der Feuerspucker Sammy. Weit stiegen seine Flammen in den nun nächtlichen Himmel hinauf.

Bei all dem war es spät geworden und das Burgtor sollte bald schließen. Doch dann wurde es still: auf der Plattform über dem Oberen Burghof stand im Licht der Scheinwerfer plötzlich „der Lone Piper“ mit seinem Dudelsack. Der Freundeskreis dankt Marina von Dopo Domani, dass sie diese Rolle übernommen hatte und zum Schluss des Abends auf ihrem Dudelsack das „Amazing Grace“ spielte. Dies war ein Ausklang, der Gänsehaut pur produzierte!

Am Sonntagmorgen wurde das Burgtor um 11.00 Uhr geöffnet. Schon kurz danach, war die Burg gut gefüllt, und bald herrschte Gedränge auf Treppen und Höfen.

Dopo Domani eröffnete den Tag mit Musik und spielte im Wechsel mit Janko-vom-See. Die Besucher wanderten über die Burg, feilschten hier mit den Händlern, informierten sich dort bei den Handwerkern oder ließen sich von den Köstlichkeiten der Burgküche verführen. Der Met-Stand war stets umlagert und beliebter Treffpunkt.

Überhaupt, auch die anderen Attraktionen waren mehr als gut besucht! Das Märchenzelt war zeitweise überfüllt, Andrang herrschte an der Bogenschießbahn genauso wie beim Eierknacker. Der Schmied schmiedete mit den Kindern Hufeisen am laufenden Band und fertigte Lederbeutel mit ihnen. Eifrig wurden Tonköpfe gebastelt oder das Glück am Glücksrad auf die Probe gestellt und im Zelt der Wahr- sagerin die Zukunft befragt.

Die Töpfer bekamen genauso viel Zuspruch wie der Fellhändler aus dem hohen Norden. Schmuck und Edelsteine in allen Variationen, Plastiken, aber auch selbst-gemachte Seifen und Räucherwerk, oder schmackhafte Oele und Essige, dazu fein gedrechselte Schalen und Schüsseln fanden ihre Liebhaber an den Ständen.

In der Mittagszeit zelebrierte Hagen von Coelln unter großer Beachtung einen Ritter- schlag. Der große Andrang zeigte, dass die Ernsthaftigkeit und Feierlichkeit sehr gut bei den Besuchern und Teilnehmern ankam. Volquin, Schenk von Winterstein wird diesen Tag bestimmt nicht vergessen!

Am Nachmittag gab es plötzlich ziemlichen Tumult. Ein Marktweib erschien im Burghof und pries ihr Gemüse und Obst in höchsten Tönen an. Als ein zweites Marktweib durch das Burgtor in den Burghof kam und ihrerseits Obst und Gemüse aus eigenem Anbau in allerbester Qualität anbot und „Kostproben“ unters Volk warf, gerieten sich die beiden schnell in die Haare und gingen aufeinander los. Der Marktvogt musste einschreiten und befahl seinen Wachleuten, die Weiber an den Pranger zu stellen. Doch die machten sich bald aus dem Staube, als ein Töpfer lautstark die hervorragende Qualität und Schönheit seiner Erzeugnisse auslobte. Dumm nur, dass die Töpfe einen Sprung hatten oder abgeplatzte Stelle aufwiesen, ja eine Zotte an der Kanne fehlte. Und so gab der Marktvogt Befehl, den Töpferstand zu zerstören und den Töpfer von der Burg zu verjagen, was dann mit dem Schwert unter lautem Gezeter geschah. Viel zustimmend Gelächter brachte der Schlusssatz des Marktvogtes: „Seht Volk, so machten wir’s im Mittelalter, sehr wirksam und ver-ständlich für jedermann – während Ihr heut’ horrende Beträge zahlt und dies auch noch Qualitätsmanagement und Audit nennt!“

Für dieses Spiel hatten sich die Mitglieder der Freien Lahnritter aus Katzenelnbogen, unter Dietrich von Kerpen, zur Verfügung gestellt. Ihnen sei großes Lob und Dank gesagt.

Als um 18.00 Uhr der Markt zu Ende ging, waren alle einmütig der Meinung, dass es ein großartiger Markt mit phantastischer Stimmung war. Die Teilnehmer gaben gleich zu Protokoll, im Jahre 2015 zum 10. Burgspektakel wieder kommen zu wollen! Für den „Freundeskreis Kultur und Märchen“ ist dieses dicke Lob zugleich Ansporn und Auftrag, den Jubiläumsmarkt mindestens genauso gut und schön zu organi-sieren. Wir sind stolz und glücklich über das Ergebnis 2014, denn wir haben mit über 3.500 Besuchern das Spektakel von 2013 weit übertroffen!!!

Zum Schluss bedanken wir uns bei Schultheiß Bauer aus Hohenstein, der für die beiden Burgtage einen Shuttlebus-Service eingerichtet hatte. So konnten die Besucher stressfrei von den geparkten Autos die Burg erreichen und auch wieder zurück fahren. Der Service war kostenfrei, es stand lediglich ein Körbchen im Bus für eine freiwillige Spende. Am Ende kamen über 250,00 Euro zusammen, die einem Kindergarten als Spende übergeben werden. Und auch die Bewohner von Burg Hohenstein wurden etwas vom sonstigen Verkehrschaos verschont.

Diesem Nachbericht sind einige Bilder zugeordnet. Einfach auf ein Bild klicken und die Bilder genießen.



Achtung: Das 10.Mittelalter Burgspektakel auf Burg Hohenstein findet am 25. und 26. April 2015 statt! Bewerbungen können schon jetzt abgegeben werden. Gastronomie- und Getränke-Stände werden nicht berücksichtigt, da dies dem Burgpächter vorbehalten ist. Bewerbungen bitte über das Kontaktformular auf unserer Internetseite. Lagerflächen stehen auf unserer Höhenburg leider nicht zur Verfügung.




Geschichten aus der Märchentruhe   am 26.10.2013

Am Samstag, 26.Oktober 2013 hatten der Freundeskreis Kultur und Märchen und das Restaurant Waffenschmiede auf Burg Hohenstein wieder zu einem Mystischen Themenabend eingeladen. Die herbstlich gedeckten Tische ließen eine heimelige Stimmung aufkommen.

Absalom der Geschichtenerzähler und Gabriela die Märchenhexe hatten in der Märchentruhe gestöbert und zauberhafte, alte Geschichten gefunden. Begleitet wurden die Geschichten von der traumhaften Musik des Shamrock-Duos.

Harfe und Märchen, Gesang und ein märchenhaftes Menu sorgten für einen stimmungsvollen, unvergesslichen Abend auf der Burg. Die Erzähler überraschten die Gäste zum Ende des Abends noch mit einem -nicht ernst gemeinten- Streitgespräch über die List der Frauen und die Rolle der Männer in diesem Spiel. Das Publikum ging mit und amüsierte sich köstlich.




Mittelalter Burgspektakel auf Burg Hohenstein   am 20.-21.04.2013

Es war etwas kühl, aber die Sonne strahlte über Burg Hohenstein und der Himmel hatte seine Schleusen geschlossen. Damit herrschte am 20. und 21. April 2013 ideales Wetter für das Burgspektakel.

Und so hatte sich das Burggemäuer denn auch schnell gut gefüllt. Reges Treiben herrschte in den verschiedenen Burghöfen. Die Handwerker ließen sich gerne über die Schulter blicken und gaben bereitwillig Auskunft. Der Papierschöpfer erstaunte mit seinem Wissen und den Produkten nicht nur die Kinder. An einem anderen Stand wurde gefilzt oder wurden Tonköpfe geformt.

Der Vornamenskundige gab launig Auskunft über Bedeutung und Herkunft der vielen Vornamen. Trockenfrüchte, aromatische Öle und Essig gab es am nächsten Stand zu probieren.

An den Ständen der Händler wurde gefeilscht und die ausgelegte Ware begutachtet. Manch neues Gewand fand seinen Besitzer, kuschelige Felle wurden mit nach Hause genommen. Räucherwerk und wohlriechende Seifen, Bänder, Bordüren und Kopfbedeckungen waren gefragt, genauso wie Trinkhörner und Lederwaren.

Anziehungspunkt besonders für die Damenwelt waren die Schmuckstände mit ihrem ausgesuchten, hochwertigen Geschmeide und den Edelsteinen. Aber auch der Stand der Schäferei mit schmackhaften Käsesorten, Wildschinken und Würsten und frisch gebackenem Landbrot war umlagert.

Auf der „Mitmachwiese“ im unteren Burgbereich war eine Bogenschießbahn begehrtes Ziel, während ein Händler für kleine Ritter und Prinzessinen Holzschwerter, Schilde und Helme feilbot. Gleich neben dran konnten sich die Kinder phantasievoll schminken lassen. Das Märchenzelt lud zum Verweilen und zuhören ein, und gegenüber war ein liebevoll gestalteter Stand mit Naturfloristik und Edel- steinen aufgebaut.

Wer wollte, konnte sich auf der oberen Terrasse ein Lager reisender Ritter anschauen und kam ins Staunen, wie beschwerlich und umfangreich Reisen im Mittelalter war. Darunter, auf eigner Terrasse hatten die Ritter des achtfachgezackten Kreuzes (Malteser Hilfsdienst) ihr Lager aufgebaut. Sie hatten so manche Blessuren und Unpässlichkeiten zu versorgen. Auf einer kleinen Anhöhe im oberen Burghof stand das Zelt der Wahrsagerin. Viele wollten einen Blick in die Zukunft tun.

Auf der Burgterrasse, im Torhof und im oberen Burghof bot die Burgküche allerlei köstliche Speisen und Gesöff des Mittelalters an. Gut belagert war der Met-Stand neben der Naturbühne. So konnte man bequem und gut versorgt, den Musikern von Dopo Domanie und dem Barden Janko vom See zuhören und mitsingen. Gaukelei und Feuerjonglage von Drachenfeuer unterhielten die Besucher trefflich.



Zur Markteröffnung am Samstagnachmittag war unser Schirmherr, Herr Landrat Burkhard Albers gekommen, um den Markt zu eröffnen. In seiner Ansprache betonte er die Bedeutung des Burgspektakels für Kreis und Region. Er freute sich über die vielen gewandeten Besucher und die vielen Gäste, die teilweise von weit her angereist waren. Den weitesten Weg hatte wohl eine Gruppe aus Großbritannien, gefolgt von Dänen, auf sich genommen.

Der Herold dankte noch einmal den großherzigen Sponsoren und Unterstützern, die nach einer sehr schwierigen Phase das Burgspektakel 2013 überhaupt erst möglich gemacht hatten.

Aber es gab während der zwei Tage auf der Burg auch spontane und sehenswerte Programmpunkte. So wurde am Samstag gegen Abend eine (echte) keltische Hochzeit auf der Bühne zelebriert, die großes Interesse bei den Besuchern fand. An dieser Stelle sagen wir noch einmal Dankeschön und wünschen dem jungen Ehepaar alles erdenklich Gute!

Eine Verhandlung des Marktgerichtes sorgte zunächst für Tumult und Schwertkampf, nahm aber einen guten Ausgang. Am Sonntag gab es einen sehr beachteten Ritter- schlag, der manchem unter die Haut ging. Im Torhof beleidigte ein Heide in unflätigen Worten die Heilge Margarethe von Strentzge Minorem. Nach kurzem Gefecht wurde er aus der Burg getrieben und im Burggraben „versenkt“!

Wir, der Freundeskreis Kultur und Märchen, danken Dietrich von Kerpen, Herr zu Illingen, Burgvogt zu Catzenelnbogen und den Freien Lahnrittern für ihre Unterstützung und Bereitwilligkeit, bei den Aktionen mitzumachen.

Wir danken auch Hagen von Coelln für den zelebrierten Ritterschlag. Unser Dank gilt ebenfalls den Edlen: Reinhold von Trimberg, Herzog von Franken; Sandra, Burgherrin auf Burg Rheinfels; Wulfric von Erphesfurth, Hauptmann des Vacuus Ordo Teutonicus mit seinen Mannen; Volquin Schenk von Winterstein, Herrnmeister des Schwertbrüderordens im Baltikum; Michael, Ritter von Strentzge Minorem, Wahrer der Kapelle der Heiligen Margarethae; David, der Freibeuter Ihrer Majestät der Königin von England; Die "Breder zu Hohenstein", Markus und Marc

Alle, die wir hier nicht erwähnt haben, bitten wir um Vergebung. Bei der Vielzahl konnte sich der Chronist nicht alles merken. Doch auch Euch sei Dank gesagt.




Mystische Walpurgisnacht auf Burg Hohenstein   am 30.04.2013

Das Restaurant Waffenschmiede war bis auf den letzten Platz ausgebucht, als sich die Gäste und Zuhörer an den stimmungsvoll gedeckten Tischen auf eine Sagen-Reise nach Schottland einstimmen ließen.
Wie immer hatte die Burgküche das Thema des Abends aufgegriffen und ein Phan- tastisches Menu gezaubert. Küchenchef Achim Diefenbach servierte typische schottische Gerichte, deftig, schmackhaft und ausgefallen.
Absalom der Geschichtenerzähler und Gabriela die Märchenhexe hatten einen bunten Strauss der schönsten Erzählungen gepflückt. Gleichgültig ob Highlands, Lowlands oder Hebriden, Schottland ist voll spannender und mystischer Sagen und Geschichten. Und so eröffnete denn die phantastische Geschichte um Tam Lin den Abend.

Sagen um Feen aus der Anderswelt, eine Zaubermütze und ein Harfespieler, der einen Bann brach, waren genauso spannend wie die Geschichten um Tom den Reimer oder den Schäfer, der nicht lügen konnte. Zum Schmunzeln lud die Geschichte um Tinkers Hotel ein.

Das Shamrock Duo begeisterte einmal mehr mit seiner Musik. Harfe, Geige, Bodhran und u.a. Löffel (jawohl Löffel) sorgten für die schottischen Momente des Abends. Das Shamrock Duo, Hilde und Jupp Fuhs, waren in ihrem Element. Das Publikum dankte es mit langem Beifall.

Und was wäre ein Abend über Schottland ohne das Nationalgetränk, den Whiskey? So schloss denn der Abend mit der Geschichte um die Vernichtung von 12 Flaschen Whiskey, die den Gästen die Lachmuskeln strapazierte und das Shamrock Duo zu einem schottischen Trinklied inspirierte. .

Als der Abend nach Mitternacht zu Ende ging und draußen noch immer ein schottischer Regen niederfiel, waren sich viele Gäste einig, zum Themenabend am 26.Oktober 2013 kommen wir wieder.




Wäller Vollmondnacht   am 26.04.2013

Das Shamrock-Duo und wir laden ein zur "Wäller Vollmondnacht" in das neue Domizil in 56472 Dreisbach. Die Taverne Zum Grünen Drachen heißt Sie willkommen. Wir haben wegen des großen Erfolges auf Burg Hohenstein noch einmal das Thema vom Oktober 2012 aufgegriffen: "Von Hexen, und wie die Kräutlein zu ihren Namen kamen"

Freuen Sie sich auf einen spannend-amüsanten Abend mit Geschichten und der zauberhaften Musik des Shamrock-Duos. Nähere Informationen erhalten Sie unter info@shamrock-duo.de




Hoher Besuch auf Burg Hohenstein   am 26.01.2013

Am vergangenen Samstag erwartete der Freundeskreis Kultur und Märchen im verschneiten Gemäuer der alt-ehrwürdigen Burg Hohenstein hohen Besuch. Philipp von Falkenstein hatte sich zu einem Freundschaftsbesuch angesagt.

Und so hatte er denn mit seinem Gefolge von 10 Getreuen den Wetterunbilden getrotzt und war von Burg Falkenstein in der Pfalz zu einem Treffen in der Waffenschmiede angereist. Dort wurde er auf das herzlichste vom "Freundeskreis" und Burgherrn Achim dem I. (Achim Diefenbach) begrüßt. Es wurde ein langer Abend bei köstlich’ Speiß und Trank aus der Burgküche. Viel gab es an Neuigkeiten auszutauschen, arbeitet man doch eng zusammen. Bevor jedoch der Tross an der Tafel Platz nahm, wurde er mit deftigen Worten an die Tischsitten gemahnt, denn man hielt im Mittelalter sehr wohl auf Sitte und Anstand bei der Tafel.

Am späten Vormittag des Sonntags hieß es dann Abschied nehmen, und alle Teilnehmer waren sich einig, es war ein fröhliches, ritterliches Treffen! Nun erwartet der Freundeskreis Kultur und Märchen mit großer Freude den Besuch der Freien Lahnritter aus Catzenelnbogen mit Burgvogt Dietrich von Kerpen und zu Illingen, waren die Grafen von Catzenelnbogen doch die Erbauer von Burg Hohenstein.




Walpurgisnacht   am 30.04.2012

Die Walpurgisnacht auf Burg Hohenstein entführte die Besucher im voll besetzten Restaurant Waffenschmiede in die Welt der Hexen. Packende Geschichten um gute, böse, strafende und belohnende Hexen in einer mystischen Mondnacht sorgten für aufmerksame Stille. Besonders die Geschichte aus Dänemark vom "Hexenreigen im Sondervand" fesselte die Gäste. Gabriela die Märchenhexe und Absalom der Geschichtenerzähler nahmen ihre Zuhörer auf eine spannende Reise mit. Dazu sorgte die betörende Musik des Shamrock.Duos, gepaart mit Liedern und Gesang zur Harfe für eine märchenhafte Stimmung.

Die Burgküche im Restaurant Waffenschmiede schmeichelte dem Gaumen mit einem köstlichen Drei-Gänge-Menu und ausgewählten
Getränken. Den Abschluss des Abends bildeten zwei launisch-lustige Geschichten, mit denen sich die Geschichtenerzähler selbst auf den Arm nahmen und die Zuhörer wieder in die Wirklichkeit entließen.




Burgspectaculum   am 21.-22.04.2012

Wer hatte da wohl seinen Teller nicht leer gegessen? So war dann leider das ganze Wochenende verregnet. Ab und zu blinzelte die Sonne mal durch die Wolken. Leider ließen sich viele Besucher vom schlechten Wetter abhalten, der Burg und unserem Spektakel einen Besuch abzustatten. Allen Wetterkapriolen zum Trotz war die Stimmung gut.
Mit Dopo Domani hatten wir Musiker, die authentisch ins "Mittelalter" passten. Nicht nur die Gewandung, nein auch ihre Späße und Gaukeleien wären auf jedem Markte im dreizehnten Jahrhundert ein Hingucker gewesen. Doch als sie aufspielten, zogen sie alle Besucher in ihren Bann und es gab tüchtig was auf die Ohren - sympathisch und mittelalterlich, aber keine Rockmusik auf Mittelalter getrimmt!
Janko-vom-See, der Barde mit der Laute schlug vor allem die holde Weiblichkeit in seinen Bann. Er hatte neue Lieder und freche Texte mitgebracht, die er auf den verschiedenen Burghöfen zum Besten gab und die Besucher zum Mitsingen und Klatschen animierte. Ein fahrender Musikant gesellte sich zu ihm und so mischten sie vereint bald das
Publikum auf. Neue Marktstände mit einem vielseitigen Angebot und guter Qualität luden zum Kaufen ein. Handwerker ließen sich bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen und boten den Besuchern die Möglichkeit, auch selbst mal etwas zu gestalten. Mitmachaktionen wie die Bogenschießbahn oder der Eierknacker forderten nicht nur Geschicklichkeit, sondern sorgten auch für viel Spaß. Vom Angebot, Kerzen zu ziehen und zu färben, oder Tonköpfe zu formen, dem Alchemisten bei seinen Vorführungen staunend zuzusehen, wurde viel Gebrauch gemacht.

In diesem Jahr hatten wir eine neue Feldschmiede, in der zwei Schmiede eifrig die Esse schürten und das Eisen formten. Unter dem Thema "Papier" zeigte der Papierschöpfer, wie Papier aus unterschiedlichen Rohstoffen hergestellt wird. Eine Buchbinderin bot ihre selbst gefertigten Produkte an und der Scriptor erwies sich als wahrhaft Namenskundiger und informierte ausführlich über Herkunft und Bedeutung von Vornamen.

Wer am Glücksrad sein Glück probiert hatte, konnte seinen Gewinn gleich an den Schmuckständen umsetzen! Aber auch die Angebote wie Räucherwerk, selbst gemachten Seifen, in Trinkhörnern, Dekorationsstücke für Haus und Garten und vieles mehr, fanden ihre Käufer.

Wie es im Mittelalter auf Märkten schon war, so hatte ein "Kräuterweiblein" einen wunderschönen Kräuterstand mit allerlei Kräutern für Garten, Gesundheit und Küche aufgebaut. Aus dem fernen Orient war der Dattelschlepper gekommen und pries köstliche Früchte, Trockenobst und Nüsse in verschiedenen Mischungen an - und jeder durfte vor dem Kauf erst einmal probieren.



Wer sich neu einkleiden wollte, war am Gewandstand richtig und für die kleinen Ritter und Prinzessinnen gab es beim Drechsler Holzschwerter, Schilde und historische Holzspielsachen. Sehr praktisch: gleich nebenan war der Stand zum Kinderschminken. Im Märchenzelt konnten Klein und Groß sich verzaubern lassen. Bei all den Aktivitäten gab es tüchtig Hunger und Durst, die gerne von der Metschänke und der Burgküche gestillt wurden. Ein köstliches Met und dazu ein leckeres Gulasch aus der Brottasse - da konnte man einfach nicht widerstehen!

Die Markteröffnung am Samstag Mittag erfolgte durch den scheidenden Schultheißen, Hans Jürgen Finkler aus Hohenstein und dem Herold auf Burg Hohenstein.

Landrat, Burkard Albers, bekam eine überraschende Begrüßung und ein Becherlein "Medizin" vom Burgvogt der Grafen zu Catzenelnbogen, der extra zu Ehren "seines Lehnsherrn" angereist war. Herr Albers sprach die beutungsvollen Worte: "das Burgspektakel sei ein wichtiges touristisches Ereignis im Untertaunus und müsse noch viele Jahre erhalten bleiben!" Nun der Herold hörte es gerne und nahm auch die mutigen Worte des Schultheißen, "sich künftig mit Rat und Tat für das Burgspektakel einzusetzen", mit großem Wohlwollen entgegen!

Am Nachmittag fand auf den Burghöfen und der Naturbühne eine nicht ganz Ernst gemeinte Gerichtsverhandlung statt, die den Besuchern Einblick in die Rechtssprechung des Mittelalters gab. In die Handlung eingebunden war ein Schaukampf mit Schwertern. Nach der Urteilsverkündung wurde das verurteilte Weib in der Schandmaske für Ehebrecherinnen durch die Burg geführt. An dieser Stelle sei ein herzlicher Dank ausgebracht an die Freien Lahnritter aus Catzenelnbogen, die das Burgspektakel bereichert hatten und mit dem Schaukampf und der Gerichtsverhandlung für einen Höhepunkt sorgten! Auch dem "Vollstrecker und seinem Schandweib" gilt unser Dank. "Ihr ward großartig", sagt der Herold!

Abends gab es dann ein Tavernenspektakel, in das Gabriela die Märchenhexe und Absalom der Geschichtenerzähler mit einem launigen Disput einführten. Danach spielten Dopo Domani, die sich auf wundersame Weise auf fünf Musiker vermehrt hatten, auf. Janko-vom See griff den Faden auf und spielte auf der Bühne seine Soli, aber auch im Zusammenspiel mit Dopo Domani. Das war Mittelaltermusik vom Feinsten!

Tsume, die Drachenfrau, brachte zusammen mit ihrem Partner eine Feuerjonglage, die keine Wünsche offen ließ. Spontan waren Christian, der Trommelbauer und ein weiterer Trommler auf die Bühne gestiegen, um Tsume mit ihren Rhythmen zu begleiten. Es war eine furiose Schau, die da geboten wurde! Den Schlusspunkt des Abends setzte dann Sammy, der Feuerspucker. Faszinierend welche Feuerstöße er in den nächtlichen Himmel trieb. Und so nahm denn ein verregneter Tag ein doch noch versöhnliches Ende!

Der Sonntag begann hoffnungsvoll mit Sonnenschein. Doch bald zogen wieder Wolken auf. Aber das schreckte die deutlich mehr Besucher nicht. Mit viel Abwechslung und guter Stimmung verging der Tag wie im Fluge. "Hoffen wir, im nächsten Jahr besseres Wetter zu haben, damit wir unser Burgspektakel fortführen können!" das wünschen sich die Organisatoren vom Freundeskreis Kultur und Märchen Burg Hohenstein.




Wäller Vollmondnacht   am 17.02.2012

Selbst Karnevalsveranstaltungen und die Fernsehsitzung "Mainz bleibt Mainz" hinderten die Gäste nicht daran, für ein volles Haus zu sorgen! Zum zweiten Mal traten das Shamrock-Duo und die Geschichtenerzähler Absalom und Gabriela in Hahn bei Bad Marienberg gemeinsam auf. Erwartungsvoll war
der Raum bis zum letzten Platz belegt. Mit einem Zwiegespräch zur Eröffnung "Großmutter erzählst du uns die Geschichte vom...?" leiteten Absalom der Geschichtenerzähler und Gabriela die Märchenhexe den Abend ein. Diesmal sollte das Publikum auf eine Reise rund um die Welt mitgenommen werden. Es war mucksmäuschenstill, als Gabriela mit der Geschichte vom Dschinn begann. Zwischen den folgenden Geschichten schmeichelte das Shamrock-Duo mit der passenden Musik den Ohren. Immer wieder erklangen Lieder zur Harfe und mit Gesang - fein abgestimmt auf die fremdartigen Geschichten.

Und so flog der Abend nur so dahin und war viel zu schnell vorbei. Klar, dass auch noch zwei lustige Geschichten als da Capo folgten und Hilde und Jupp Fuhs den Raum mit ihrer Musik vibrieren ließen. Und so stimmten alle Gäste überein, es war ein schöner, erlebnisreicher Abend. Auf Wiedersehen bis zum nächsten Jahr!




Neujahrskonzert mit Triskilian   am 21.01.2012

Es war schon ein besonderes Neujahrskonzert in der evangelischen Kirche St. Peter auf dem Berg in Taunusstein-Bleidenstadt am 21.Januar 2012. Energie schwang durch den Kirchenraum als Triskilian aufspielte.
Im ersten Block entführten sie die Zuhörer ins Spanien des 14. Jhd. Pilger- und Marienlieder vom Feinsten fesselten die über 100 Gäste. Dazu betörte Jule alle mit ihrer Sonnenstimme. Absalom der Geschichtenerzähler überraschte die Zuhörer, als er eine mittelalterliche Oellampe ins Kirchenschiff stellte, ihren Docht entzündete und mit einer kleinen Geschichte das Thema des Abends: "Von Toleranz, Miteinander und vom Licht der Welt" aufgriff.
Kilian als Multi-Instrumentalist griff zu jedem Lied nach einem anderen Instrument. Christine begeisterte durch ihre Hingabe als Perkussionistin. Der zweite Block war dann der traditionellen arabischen Musik gewidmet. Gesang begleitete die alten, historischen Instrumente. Besonders sympathisch war, dass die Musiker ihre Instrumente von Herkunft und Alter sowie Spielweise dem gespannt lauschenden Publikum erklärten.
Pfarrerin Ilka Friedrich trug aus der Bibel die Seligpreisungen vor und sorgte damit für atemlose Stille im Raum. Lieder aus dem jüdisch-sephardischen Kulturkreis Nordafrikas passten dazu wunderbar und doch waren sie irgendwie fremd. Ein Dialog zwischen Pfarrerin Friedrich und Absalom über das Thema des Abends, erweitert um die Faszination arabischer Kalligraphie (die Kirche wird im April und Mai eine vielseitige Ausstellung über Kalligraphie zeigen) arbeitete den Wunsch nach Frieden, Miteinander und Toleranz heraus.

Der Abend endete im vierten Block mit Eigenkompositionen von Triskilian. Wunderschöne Texte voller Liebe und Leidenschaft ließen aufhorchen und träumen zugleich. Selbst die Uraufführung eines neuen Liedes hatte Triskilian mitgebracht. Die Begeisterung der über hundert Zuhörer hielt lange an, auch als die Musiker sich mit zwei Zugaben verabschiedeten. Ein rundherum stimmiger Abend hatte sein Ende gefunden.